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Cover Ein Hummerleben(c)KiWi Verlag

Buchtipp: Erik Fosnes Hansen, Ein Hummerleben

Im Jahr 1982 hoch oben im norwegischen Fjell. Der Erzähler, der 14-jährige Sedd wächst bei seinen Großeltern in einem ehemals mondänen Hotel auf. Seine Eltern hat er praktisch nicht kennengelernt. Sedd hilft früh als Laufbursche, Küchenhilfe und Tourenbegleiter. Seine Zuflucht in stürmischen Zeiten sind die Küche und der Koch Jim. Zunehmend machen dem Hotel die angebotenen Pauschalreisen in den Süden zu schaffen, Hochzeiten, Weihnachtsfeiern und Familienfeiern sichern zunehmend die Einnahmen. Als der Bankdirektor Berg bei einem Essen stirbt, wird klar, dass die Bank für das Überleben des Hotels gesorgt hat. Die Idylle droht zu platzen, viele Lügen und Geheimnisse kommen ans Tageslicht. Zusätzlich ist eine spannende Krimistory in dem erzählerischen Kontext verwoben, die erst auf den letzten Seiten aufgedeckt wird. Erik Fosnes Hansens Veröffentlichungen bestechen durchgängig sprachlich und durch ihre brillante Stilistik. Auch der neue Roman „Ein Hummerleben“, der pünktlich vor der Frankfurter Buchmesse mit dem diesjährigen Gastland Norwegen auf den Markt kam, bietet ein großartiges Leseerlebnis, das man sich keinesfalls entgehen lassen sollte.

Erik Fosnes Hansen wurde 1965 in New York geboren. Er wuchs in Oslo auf, wo er heute lebt. Zwei Jahre studierte er in Stuttgart. Seinen ersten Roman „Falkenturm“ schrieb er im Alter von 18 Jahren, das Buch wurde gleich nach seinem Erscheinen 1985 in Norwegen als literarisches Ereignis gefeiert. „Choral am Ende der Reise“ wurde zu einem internationalen Bestseller.

Erik Fosnes Hansen, Ein Hummerleben, KiWi 2019

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