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Erster Bürgermeister Benedikt Bisping überreicht Beate Hafer-Drescher die Eintrittskarten für die diesjährigen Literaturtage. Foto: Stadtbücherei Lauf

Eine Frau mit Leidenschaft für Mensch und Buch

Beate Hafer-Drescher in den Ruhestand verabschiedet

„Engagiert, leidenschaftlich, eine Kämpferin für die Sache, dabei immer menschlich und geradlinig“, das waren die Attribute, die bei der Verabschiedung von Beate Hafer-Drescher nach 33 Jahren als Leiterin der Laufer Stadtbücherei in den Ruhestand einhellig zu hören waren. 1984 hatte die Bibliothekarin ihr Büro im damaligen Büchereigebäude am Salvatorweg bezogen. Unter den etwa 100 Gästen, die der Einladung der Stadt in die schön dekorierte Stadtbücherei gefolgt waren, waren Altbürgermeister Rüdiger Pompl, der Verleger der Pegnitz-Zeitung Lambert Herrmann, Schulleiterinnen und –leiter, die Leiterin des Stadtarchivs, Dr. Ina Schönwald, Kulturmanagerin Ulla Meckler vom Info-Punkt der Laufer Kaiserburg u.v.a.m.

Erster Bürgermeister Benedikt Bisping bedankte sich in seiner Rede für die jahrzehntelange Arbeit Beate Hafer-Dreschers, die die Bücherei mit ihren Angeboten zu einem Ort für alle Menschen gemacht habe. Dabei nahm er insbesondere die Laufer Literaturtage in den Focus.

Auch Landrat Armin Kroder würdigte u.a. das deutschlandweit prämierte Literaturfestival als ein Markenzeichen über die Region hinaus. Wie wichtig nachgewiesenermaßen eine Bücherei für das Umland im ländlichen Raum sei, betonte Ralph Deifel, Leiter der Landesfachstelle Öffentliche Bibliotheken in Bayern. Mit einer liebevoll satirisch angehauchten „Lesung“ aus Buch und Beamerpräsentation stellten Hauptamtsleiter Benjamin Wallner und Industriemuseumsleiterin Dr. Christiane Müller Stationen des Berufsweges von Beate Hafer-Drescher nach. Zeitungsausschnitte und Anekdoten belegten ihren legendären Einsatz für die Stadtbücherei. Dass sie wohl den richtigen Beruf gewählt habe, meinte Beate Hafer-Drescher scherzhaft bei ihrer Abschiedsrede.

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