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Ente, Tod und Tulpe(c)Kunstmann Verlag

Ausstellung

16.3. – 4.4.2020, Stadtbücherei Lauf, Turnstraße 11

Ente, Tod und Tulpe

Der Tod gehört zum Leben – das sagt sich so leicht… In Wolf Erlbruchs kunstvoll gezeichnetem Kinderbuch „Ente, Tod und Tulpe“ ist der Tod ein freundlicher Begleiter, immer da, nur meistens unbemerkt. „Ich bin schon in deiner Nähe, so lange du lebst, nur für den Fall.“ „Für den Fall?“, fragte die Ente. „Na, falls dir etwas zustößt. Ein schlimmer Schnupfen, ein Unfall, man weiß nie.“

Man weiß nie – aber man weiß, dass in Wolf Erlbruchs poetischen Bildern und Geschichten die großen Fragen einfache Antworten finden: für Kleine und Große. Der Zeichner, der 1948 in Wuppertal geboren wurde, gehört zu Deutschlands renommiertesten Illustratoren. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen die Kinderbücher „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ (1989), „Die Werkstatt der Schmetterlinge“ (1994) und „Die große Frage“ (2003). 2017 erhielt er als erster deutscher Künstler den renommierten Astrid Lindgren Memorial Award für sein Gesamtwerk. Zudem wurde er mit dem Gutenbergpreis der Stadt Leipzig, dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises sowie mit der Hans Christian Andersen Medaille ausgezeichnet.

Wolf Erlbruch zeichnet den Tod in „Ente, Tod und Tulpe“ weder schrecklich noch süßlich, sondern stilvoll, klassisch-elegant und von erlesener Traurigkeit. Dieses „Meisterwerk“ (FAZ) eines poetisch-künstlerischen Totentanzes zeigt die Stadtbücherei Lauf, Turnstraße 11, in einer Ausstellung vom 16. März bis 5. April 2020. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Stadtbücherei zu besichtigen. Zu sehen gibt es eine Auswahl der Illustrationen, eine Kurzfilmfassung der poetischen Erzählung und natürlich das Buch selbst. Definitiv nicht nur was für Kinder!

Eintritt frei

Veranstalter: Stadtbücherei Lauf, Turnstraße 11, 91207 Lauf, 09123 183450

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