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Peter Prange, Eine Familie in Deutschland

Seit Generationen leben die Isings im Wolfsburger Land, fernab der Welt und doch mitten in Deutschland. Alles verändert sich für die Familie, als auf Hitlers Befehl 1933 eine gigantische Automobilfabrik entstehen soll, um den „Volkswagen“ zu bauen. In den Folgejahren nimmt die deutsche Jahrhundert-Tragödie Fahrt auf und verändert auch die Menschen im Wolfsburger Land. Kinderärztin Charly, deren Mann Jude ist, und Filmproduzentin Edda, die 1939 mit dem Sonderfilmtrupp Leni Riefenstahls den Polen-Feldzug der Wehrmacht begleitet, Autoingenieur Georg und der überzeugte Nationalsozialist Horst – sie alle müssen sich entscheiden: Mache ich mit? Beuge ich mich? Oder widersetze ich mich? Und dann gibt es da noch den Jüngsten, der von allen geliebte Nachzügler Willi, der unter dem Down Syndrom leidet…

Ein klug recherchierter, niemals langweiliger Historienroman in zwei Bänden, der die Zeit des Nationalsozialismus lebendig und in aller Komplexität vergegenwärtigt. Wer sich zusätzlich für die Geschichte des Volkswagens interessiert, sollte sich auf keinen Fall „Zeit zu hoffen. Zeit zu leben“ (Bd. 1, 1933-1938) und „Am Ende der Hoffnungen“ (Bd. 2, 1939-1945) entgehen lassen.

„Was es wirklich hieß, im Nationalsozialismus zu leben, das gewinnt bei Peter Prange ganz neue Anschaulichkeit.“ (Andreas Rödder, Historiker und Publizist)

Weitere Informationen: www.peterprange.de

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